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Neue Regeln

NEUE REGELN

Eine der größten Änderung der Golfregeln enthält die Umstellung der Wasserhindernisse zu sogenannten Penalty Areas. Diese müssen nun kein Wasser mehr beinhalten und können ohne Einschränkungen bespielt werden. Konkret bedeutet das, dass nun lose Naturstoffe entfernt und der Schläger aufgesetzt werden darf. Aus diesem
Grund hat sich der Sportausschuss gemeinsam mit dem Platzausschuss auf einige Änderungen der Bereiche auf dem Golfplatz (vgl. rote Linien auf der Platzübersicht) verständigt:

Zwischen den Bahnen zwei und drei (Hügel mit Gestrüpp) wurde eine Penalty Area eingerichtet, die den Spielerinnen und Spielern die Möglichkeit des Droppens bietet, wenn sie denn Ball nicht spielen oder auffinden können. Auf Bahn fünf wurde das Aus durch eine Spielverbotszone ersetzt. Geht der Ball darin verloren, darf dieser nicht gesucht oder gespielt werden, aber es kann nun zwischen der Wiederholung des Schlages oder einem Drop am Schnittpunkt des Hindernisses gewählt werden. Gleiches gilt an den Bahnen sechs und sieben: Auch hier wurde das Aus durch eine Spielverbotszone ersetzt. Wir hoffen so, viele unklare Situationen (Ist der Ball nun im Aus oder nicht) zu vereinfachen, da im Zweifel einfach ein Ball vor Ort gedroppt werden kann. Um die Spielverbotszone kenntlich zu machen, wurden die Pfähle von Bahn fünf bis sieben zusätzlich noch mit einem grünen Kopf versehen.
Die Penalty Area zwischen den Bahnen 17 und 18 umfasst nun wieder die Halbinsel zwischen den beiden Teichen. Da die neuen Golfregeln „rote Penalty Areas“ als Standard definieren, wird der Einfachheit halber zukünftig der gesamte Platz auf diese Art gesteckt sein.

Liegt man nun in einer der genannten Penalty Areas, so ist nach den Regeln 2019 wie folgt zu droppen: Der Ball muss aus Kniehöhe fallen gelassen werden, sodass er durch die Luft fällt und weder den Spieler noch Ausrüstung berührt, bevor er auf dem Boden aufkommt. Dabei muss der Ball im Erleichterungsbereich aufkommen und auch
in diesem liegen bleiben. Kommt der Ball außerhalb dessen auf oder kommt dort zur Ruhe, muss erneut gedroppt werden. Geschieht dieses zweimal, darf der Ball beim dritten Mal gelegt werden. Dabei wird der Erleichterungsbereich wie folgt definiert: Vom Punkt der Erleichterung 2 Schlägerlängen nicht näher zur Fahne.
Neben den Änderungen am Platz sind an dieser Stelle auch noch einige weitere Änderungen zu nennen. So ist es nun erlaubt, neben Pitchmarken auch die Spuren oder Beschädigungen durch Golfschuhe sowie Beschädigungen von Tieren auf den Grüns auszubessern. Auch könnten Spielerinnen und Spieler ab dieser Saison beim Putten auf dem Grün die Fahne gesteckt lassen,

dieses steht nicht mehr unter Strafe. Ebenfalls straffrei ist nun das Treffen der eigenen Ausrüstung oder Person.
Abschließend sind noch einige Änderungen beim Suchen des Balles zu nennen. Wird der Ball bei der Suche bewegt, kann dieser nun straffrei an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden. Auch ist es seit diesem Jahr möglich, den Ball ohne vorherige Ankündigung zu identifizieren.
Darüber hinaus verkürzt sich die Suchzeit auf drei Minuten.

Wir hoffen, dass die genannten Maßnahmen auf dem Platz im Zusammenhang mit den Änderungen der Regeln das Spiel für alle Golferinnen und Golfer einfacher, fairer und vor allem schneller macht.

Ihr Sportausschuss
Maximilian Schwarzbach