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Platzregeln

Platzregeln des Royal St. Barbara’s Dortmund Golf Club e.V.

0 Temporäre Platzregeln

0.1 Bahn 7

Der Bereich der Neuansaat in der Penalty Area links der Bahn 7 ist ein geschützter Bereich gemäß Abschnitt 5.1b, der nicht betreten werden darf. Als zusätzliche Erleichterungsmöglichkeit darf nach Regel 17.1e(2) die Dropzone verwendet werden.

1. Spielverbotszonen

Spielverbotszonen sind durch rote oder blaue Pfähle mit grünen Köpfen gekennzeichnet. Zudem sind auch die in den Platzregeln 4.1 und 5.1 genannten Bereiche Spielverbotszonen.
Aus diesen darf nicht gespielt werden. Liegt ein Ball in einer Spielverbotszone muss die Spielerin oder der Spieler Erleichterung nach einer anwendbaren Regel (16, 17 oder 18) in Anspruch nehmen.

2. Betretungsverbot

Bereiche, die nicht betreten werden dürfen, sind:

  • Alle Bereiche, die mit Pfählen mit grünen Köpfen gekennzeichnet sind.
  • Die in Platzregel 4.1 genannte Penalty Area.
  • Der Bereich im Aus rechts der Bahn 15.

Liegt ein Ball im Gelände und der Stand eines Spielers wird durch einen solchen Bereich beeinträchtigt, muss Erleichterung nach Regel 16 in Anspruch genommen werden.
Ein Verstoß gegen die Platzregel kann als schwerwiegendes Fehlverhalten unter Verstoß gegen Regel 1.2 angesehen werden.

3. Aus

Aus wird durch die Linie zwischen den platzseitigen Punkten auf Bodenhöhe der weißen Pfähle gekennzeichnet. Sofern weiße Linien die Platzgrenze kennzeichnen, wird die Ausgrenze durch die platzseitige Kante der Linien gekennzeichnet. Aus wird auch gekennzeichnet durch die Innenkante der Zäune, die an den Löchern 2, 3, 14 und 15 an den Platz grenzen.

4. Penalty Areas

Penalty Areas werden begrenzt durch die äußere Kante roter Linien oder die Linie zwischen den Außenkanten roter Punkte auf dem Boden. Sind keine Farbmarkierungen aber rote Pfähle vorhanden, wird die Grenze der Penalty Area durch die Linie zwischen den äußeren Punkten auf Bodenhöhe der roten Pfähle gekennzeichnet.

4.1    Bahnen 5, 6 und 7

Die Penalty Area rechts und hinter den Grüns der Bahnen 5, 6 und 7 ist nur auf einer Seite definiert und erstreckt sich ins Unendliche.

5. Ungewöhnliche Platzverhältnisse

5.1    Geschützte Bereiche

Die folgenden Bereiche sind Spielverbotszonen in ungewöhnlichen Platzverhältnissen, von denen Erleichterung in Anspruch genommen werden muss:

  • Alle Bereiche, die mit weißen Linien umrandet oder mit blauen Pfählen markiert sind
  • Frisch verlegte Grassoden
  • Jeder an einem Pfahl angebundene Baum
  • Künstliche Teile von Be- und Entwässerungsanlagen
  • Mit Kies verfüllte Drainagegräben
  • Im Gelände platzierte Baumstämme und Findlinge

Liegt der Ball in einem solchen Bereich bzw. berührt einen der genannten Bereiche, oder ein solcher Bereich behindert den Stand der Spielerin oder des Spielers bzw. den Raum des beabsichtigten Schwungs muss abhängig von der Lage des Balls nach 5.1a oder 5.1b verfahren werden.

5.1a    Ball außerhalb einer Penalty Area
Liegt der Ball irgendwo auf dem Platz außerhalb einer Penalty Area, muss der Spieler Erleichterung nach Regel 16.1f nehmen.

5.1b    Ball innerhalb einer Penalty Area
Liegt der Ball in einer Penalty Area, muss der Spieler entweder Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 17.1e oder straflose Erleichterung nach Regel 17.1e(2) in Anspruch nehmen.

5.2    Bunker

Bereiche in Bunkern, in denen Sand durch Wasser aufgespült wurde und tiefe Rinnen im Sand hinterlassen hat, sind ungewöhnliche Platzverhältnisse. Es darf Erleichterung nach Regel 16.1c in Anspruch genommen werden.

5.3    Grün

Liegt der Ball der Spielerin oder des Spielers auf dem Grün, gelten:
•    Auf dem Grün stehende Pilze
•    Gesprühte Linien oder Punkte auf dem Grün
als ungewöhnliche Platzverhältnisse. Es darf Erleichterung nach Regel 16.1d in Anspruch genommen werden.

5.4    Bahn 3

Der Weg auf der rechten Seite von Loch 3 und die angrenzende Steinmauer werden als ein gemeinsames unbewegliches Hemmnis betrachtet, wenn Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch genommen wird.

5.5    Tierlöcher

Regel 16.1 ist wie folgt modifiziert: Behinderung gilt nicht als gegeben, wenn Beschädigungen durch Tiere nur den Stand der Spielerin oder des Spielers behindern.

5.6    Bodenbelüftungslöcher

Liegt der Ball auf einem Bodenbelüftungsloch auf dem Grün oder berührt dieses, darf Erleichterung nach Regel 16.1d in Anspruch genommen werden. Behinderung liegt aber nicht vor, wenn das Bodenbelüftungsloch nur den Stand oder Spiellinie der Spielerin oder des Spielers beeinträchtigt.

6. Benutzung motorisierter Beförderungshilfen

Während einer Runde dürfen eine Spielerin bzw. ein Spieler oder ihr/sein Caddie nicht auf irgendeinem motorisierten Beförderungsmittel fahren, außer dies wurde von der Spielleitung oder einem Referee genehmigt oder später gebilligt.
Eine Spielerin oder ein Spieler, der unter Strafe von Schlag und Distanzverlust spielen muss oder gespielt hat, darf immer mit einem Beförderungsmittel fahren.
Strafe für Verstoß: Die Spielerin oder der Spieler zieht sich die Grundstrafe für jedes Loch zu, an dem ein Verstoß gegen die Platzregel vorkommt. Geschieht der Verstoß zwischen dem Spielen von zwei Löchern, gilt er für das nächste Loch.

7. Spikes

Regel 4.3a wird wie folgt abgeändert:
Während einer Runde dürfen keine Schuhe getragen werden mit

  • herkömmlichen Spikes – d.h. Spikes, die eine oder mehrere Spitzen haben, um tief in den Boden einzudringen (unabhängig davon, ob sie aus Metall, Keramik, Plastik oder anderem Material hergestellt wurden); oder
  • Spikes von beliebigem Aussehen, die ganz oder teilweise aus Metall hergestellt wurden, wenn dieses Metall mit dem Platz in Berührung kommen kann

Strafe für Verstoß gegen Platzregel - siehe Regel 4.3.

8. Caddies in Jugendturnieren

In Jugendturnieren (Turniere mit Teilnehmenden im Alter bis 21 Jahre) wird Regel 10.3a wie folgt abgeändert: Eine Spielerin oder ein Spieler darf während der Runde keinen Caddie einsetzen.
Strafe für Verstoß gegen die Platzregel: Die Spielerin oder der Spieler zieht sich die Grundstrafe für jedes Loch zu, auf dem er durch einen Caddie unterstützt wird. Geschieht der Verstoß zwischen zwei Löchern oder dauert er dort an, zieht sich der Spieler die Grundstrafe für das nächste Loch zu.

9. Üben während einer Runde

Regel 5.5b wird in allen Zählspielformen wie folgt abgeändert: Zwischen dem Spiel von zwei Löchern darf 

  • kein Übungsschlag auf oder nahe des Grüns des zuletzt beendeten Lochs ausgeführt werden, 
  • nicht die Oberfläche des Grüns durch Reiben oder Rollen eines Balls geprüft werden. 

10. Wie das Spiel unterbrochen und fortgesetzt wird

Eine Spielunterbrechung in einer gefährlichen Situation wird bekannt gegeben durch:

  • Einen langen Sirenenton
  • Einen langen Hupton

Alle anderen Unterbrechungen werden bekannt gegeben durch:

  • Wiederholt kurz aufheulendes Sirenensignal
  • 3 kurze Huptöne

In beiden Fällen wird die Wiederaufnahme des Spiels bekannt gegeben durch:

  • Ankündigung eines Zeitpunkts zur Fortsetzung des Spiels
  • Ein zweifach aufheulendes Sirenensignal
  • 2 kurze Huptöne

Siehe Regel 5.7b.

11. Spielgeschwindigkeit

Die Spielleitung setzt die erwartete Höchstzeit für das Spielen der Runde und der einzelnen Löcher fest. Es gilt der Abschnitt „Spielgeschwindigkeit“ in den Allgemeinen Turnierbedingungen.

12. Markierungen auf dem Platz

Entfernungsmarkierungen auf dem Platz befinden sich seitlich der Fairways und sind gemessen zum Anfang des Grüns:

  • Grüner Pfahl mit 1 weißen Streifen: 100 Meter
  • Grüner Pfahl mit 2 weißen Streifen: 150 Meter
  • Grüner Pfahl mit 3 weißen Streifen: 200 Meter

13. Schutz auf dem Platz

Schutz kann gefunden werden an folgenden Orten auf dem Platz:

  • Halfway-Haus: Links von Fairway 2 bzw. an Abschlag 10
  • Schutzhütte am gelben Abschlag 5
  • Schutzhütte links von Grün 8
  • Schutzhütte zwischen den Fairways 13 & 14
  • Schutzhütte links vom roten Abschlag 1

Strafe für Verstoß gegen Platzregeln: Grundstrafe (sofern nicht anders geregelt)

Dortmund, 23.04.2019